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Lebensmittel-Check mit Tim Mälzer Folge 2 - Wie gut ist unser Brot? - Backhandwerk, Massenware - ARD

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  • Hochgeladen 2 Jahre vor In der Kategorie

    http://www.daserste.de/information/ratgeber-service/lebensmittelcheck/
    Die Deutschen lieben ihr Brot! 82 Kilo Brot und Backwaren isst jeder Deutsche im Jahr.

    Mit fast 300 verschiedenen Sorten bezeichnen sich die deutschen Bäcker als "Weltmeister im Brot backen".

    Doch was ist übrig von der Kunst des deutschen Backhandwerks?

    Wie gesund ist Brot?

    Knapp die Hälfte der täglich verkauften Backwaren sind tiefgekühlte Teiglinge, von Großkonzernen zentral hergestellt und in Zwischenlagern aufbewahrt.

    Erst dann geht es in Bäckereien, Supermärkte, Tankstellen oder Cafés.

    Tim Mälzer will wissen: Ist Brot noch gesund? Was mischt die Industrie in den Teig? Gemeinsam mit Bäckern, Müllern und Ärzten geht Tim Mälzer auf die Suche nach dem besten Brot.

    Was steckt unter der Kruste? Und warum schmecken eigentlich die Brote mittlerweile alle gleich? Wie kann der Verbraucher Industriebrot vom Handwerksbrot unterscheiden? Tim Mälzer interessieren sowohl Geschmack, als auch die Optik.

    Experten begutachten mit ihm die verschiedenen Brote und erklären die Auffälligkeiten.

    Der große Haltbarkeitstest

    Danach folgt der Geschmackstest.

    Ist es tatsächlich möglich, den zeitlichen Aufwand herauszuschmecken, der für die traditionelle Herstellung von Hand nötig ist? Und wie steht es um die Haltbarkeit der unterschiedlichen Backwaren? Industrie gegen Handwerk: Alle Brote werden nach einem Tag, nach drei Tagen und nach einer Woche probiert.

    Wie schmecken sie? Welches bleibt am längsten knusprig und frisch?

    Die Deutschen und ihr Brot:

    - Rund 300 Sorten Brot gibt es in Deutschland.

    Etwa 59 Kilo Brot isst jeder von uns im Jahr.
    - 1,8 Millionen Tonnen Brot werden jährlich in Deutschland verkauft.
    - 2/3 davon, also eine 1,2 Millionen Tonnen werden von der Industrie hergestellt und gehen an Supermärkte, Backshops und Tankstellen.

    Was ist drin?

    - Bis zu 200 Zusatzstoffe sind im Backgewerbe zugelassen.
    - Sie machen unter anderem den Teig geschmeidiger, das Brot haltbarer, sie vergrößern das Volumen und verändern die Farbe.
    - Weitere Zusatzstoffe können dafür sorgen, dass das Brot gut aufgeht und besser riecht.

    Das Mehl:

    - Mehl wird nach Mineralstoffgehalt eingeteilt.
    - Das gebräuchlichste Mehl im Haushalt ist Weizenmehl Typ 405.
    - Je höher die Zahl, umso mehr Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe sind im Mehl.
    - Dinkel ist übrigens auch eine Weizenart, und wird als Mehl genauso nummeriert.

    Brot und Gesundheit:

    - Brot liefert wichtige Nährstoffe.
    - Es enthält Calcium, Eisen, Kalium, Magnesium, B-Vitamine und Eiweiß.
    - Bei Kalorien-und Kohlehydraten unterscheiden sich die unterschiedlichen Brotsorten kaum.
    - Vollkornbrot liefert wichtige Ballaststoffe.

    Wer das nicht mag, kann sie auch durch zwei Teeklöffel Weizenkleie aufnehmen – aber immer mit viel Flüssigkeit!
    - Vorsicht beim Salzgehalt von Brot: Schon zwei Scheiben decken unseren Tagesbedarf

    Das sollten Sie beim Brotkauf beachten

    - Fragen Sie Ihren Bäcker nach der Zutatenliste.

    Zusatzstoffe werden sowohl in der Industrie als auch beim kleinen Bäcker verwendet.
    - Brot ohne Zusatzstoffe benötigt Zeit und ist deshalb teurer.
    - Brot vom Biobäcker enthält deutlich weniger Zusatzstoffe.
    Je kleiner das Sortiment, umso größer die Wahrscheinlichkeit, dass es wirklich Handwerksbrot ist.
    - Dunkles Brot muss nicht unbedingt einen hohen Vollkornanteil haben, sondern ist oft gefärbt.
    - Die dunkle Farbe liefern Malze, Zuckerrüben- oder Karamellsirup.

    Ein Blick auf die Zutatenliste hilft.
    - In ein sauberes Baumwolltuch gewickelt hält Brot am längsten frisch.
    - Altes Brot nicht wegwerfen, sondern wiederverwerten.

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